Jul 01

In den letzten Tagen versuchte ich durch mehr Tempoeinheiten und mehr Wochenkilometer etwas in die Gänge zu kommen. Es wird auch langsam besser, aber ich bin gespannt was bis zum 31.07. (HM in Rostock) geht. Ich habe keine Ambitionen auf eine neue Bestzeit. Dazu war ich in den letzten Wochen zu faul und der Sommer ist eh nicht meine Jahreszeit zum laufen. Eine Zeit unter 01:50:00 h möchte ich trotzdem laufen und etwas schneller als letztes Jahr würde ich auch ganz gut finden. Naja, mal gucken was kommt.

Gestern habe ich übrigenz mein viertes Laufabzeichen über 120 Minuten abgelegt. Nächstes Jahr bekomme ich dann das Abzeichen mit dem silbernen Rand und wenn ich das zehnte Abzeichen habe, erhalte ich den goldenen Rand. Meine neue Lebensaufgabe besteht darin alle Laufabzeichen (120min, 90min, 60min, 30min, 15min) mit silbernen und goldenen Rand zu haben. Wenn alles glatt läuft bin ich in 46 Jahren durch!!! Ich könnte natürlich auch alle Stufen parallel machen, aber ich will ja nicht schummeln. Jedes Jahr ein Abzeichen! Das mit Abzeichen für den Marathon muss ich mir noch überlegen!!

In den 120 Minuten bin ich gestern übrigens 22,68 Kilometer gelaufen. Das war für die Bedingungen (im Stadion fast ohne Schatten)nicht schlecht.

Jun 15

In den letzten Wochen bin ich im Sumpf des Nichtstuns verschwunden und tue mich schwer das zu ändern. Gelaufen bin ich schon, aber nicht so viel wie ich es eigentlich möchte.

Die letzten zwei Tage habe ich mich dafür um 05:45 Uhr aus den Federn geschwungen und bin Montag 10km und heute 7km gelaufen. Klar so früh vor die Tür zu gehen kostet Überwindung, aber man bereut es nicht. Da fängt der Tag richtig gut an. Man hat schon frische Luft getankt und jeden mm seines Körpers gespührt. Zudem war das Wetter super! Nicht zu kalt, nicht so warm und die Sonne schien. Da war sogar ein kurzer Stopp am Gehlsdorfer Ufer drin, um die “Skyline” Rostock´s zu genießen. Müsste man öfter machen!

Morgen steht aber erstmal der LEX-Spendenlauf an. Mal gucken wer den Weg findet…

Mai 23

…und wir durften dabei sein!

Pünktlich um neun Uhr fiel in Laage der Startschuss. Es galt 24 Stunden mindestens einen Läufer auf der Strecke zu haben. Zu der Zeit waren wir noch in Rostock beschäftigt, aber wir waren eh erst um 18 Uhr gefragt. Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg. Kaum hatten wir den Ort passiet sichteten wir den ersten Läufer. Angemeldet, Ablauf geklärt, Eventshirt angezogen und schon stand ich mit André Stache am Start. Ich nahm die offizielle Route und André lief entgegengesetzt. Die erste Runde (3,2km) lief ich recht langsam, da ich nach den blauen Luftballons (Wegweiser) ausschau halten musste. Auf der zweiten musste ich etwas Gas geben. Ich wollte Stephan abfangen, der genau 30 Minuten nach mir auf die Strecke ging. Hat nicht ganz geklappt, aber ich habe ihn eingeholt. Gemeinsam drehtem wir noch zwei Runden. Auf der Rückfahrt fassten wir den Entschluss am nächsten Tag um neun Uhr zum “Zieleinlauf” zu fahren.

Kurz vor neun Uhr waren wir also vor Ort und freuten uns das die Läufer die Nacht gut überstanden haben. Alle hatten ein Grinsen im Gesicht, aber waren auch froh das sie es überstanden haben. Wir machten uns kurze Zeit später vom Acker, weil die Siegesfeier allein den Vereinsmitgliedern gebührte.

An den Sportclub Laage ein dickes Lob und danke das wir dabei sein durften. Macht weiter so!!! Da können sich einige Vereine eine Scheibe abschneiden!

Eine Sache konnte ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Warum kommen “vereinsfremde” Personen zu um 8 Uhr dort hin, meinen sie müssen eine Stunde vor dem Ende an den Start gehen und laufen dann in der Gruppe mit einer Siegerpose über die Ziellinie? Kann man den Läufern des Sportclub Laage nicht diesen Moment alleine überlassen? Verdient hätten sie es sich!

Mai 16

Als ich heute früh die Augen aufgemacht habe, hätte ich ko..en können. Nieselregen und Sturm! Gegen Regen habe ich ja nichts, aber der Wind ist im Wettkampf nicht so schön. Zumal ich beim Citylauf die 45 Minuten auf den 10 km knacken wollte.

Zunächst schauten wir uns Vormittags den Start der Halbmarathonläufer an. Mir war eiskalt und froh das ich erst um 14:30 Uhr an den Start gehen musste. Also gingen wir nach Hause, wärmten uns auf, frühstückten in Ruhe und zogen dann wieder los. Wir schauten uns  die Läufer der 3 und 6 km an und liefen uns dann warm. Im Startbereich hatte ich meine Probleme. Ich stand zu weit hinten und musste mich nach dem Startschuss durchkämpfen. Der Wind fegte noch immer durch die Gassen, aber meine Zielzeit wollte ich nicht einfach aufgeben. Die erste von 3,5 Runden lief recht locker und ich war ganz gut in der Zeit. Nach der zweiten Runde wusste ich das es knapp bis unmöglich wird. Der Wind zog mir die Kraft aus den Beinen und da half auch nicht der Rückenwind auf dem Rückweg. Als ich auf die Zielgerade bog hätte ich schon kotzen können. Im Ziel zeigte die Uhr 00:45:39 h an. Scheiße! Scheiße! Scheiße! Ich hätte heulen können und setzte mich erstmal abseitz hin um runter zu kommen. Ich weiß das das nur wenige verstehen können, aber da kann ich nicht aus meiner Haut. Nach fünf ruhigen Minuten raffte ich mich wieder auf und schaute mir die guten Seiten an. 02:59 Minuten schneller als letztes Jahr und die Bestzeit um 02:31 Minuten verbessert. Und das bei den Bedingungen. Also war es doch ein ganz guter Lauf und diese blöden 40 Sekunden bekomme ich auch noch weg!!!

Jetzt lecke ich etwas meine Wunden und mache mir dann Gedanken über die nächsten Trainingswochen.

Mai 12

Eine Woche bin ich nicht einen Meter gelaufen, aber das hatte seinen Grund. Stephans Schwester hat geheiratet und darum sind wir nach Ennigerloh (zwischen Gütersloh und Hamm) gereist. Die Laufschuhe habe ich gleich zu Hause gelassen, weil mir klar war das wir keine Zeit finden.

Schön war es!!!!, aber auch sehr anstrengend. Die übliche Fresserei blieb natürlich nicht aus. Marzipantorte, westfälische Creme (die ich sehr empfehlen kann!!!!!!!), Spargelcremesuppe, Schweinemedaillons, Joghurt-Mascarponecreme mit Erdbeeren… und ich fühle mich 10kg schwerer. Ich hatte die Befürchtung das ich jeden Moment aus meinem Kleid platzen würde. Egal, es war einfach zu lecker und das Kleid ist auch noch heil.

Nun geht es aber wieder los, da am Sonntag ja der Citylauf ansteht. Und darum bin ich heute lockere 15 Kilometer gelaufen

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