Aug 29

Die Motivation kommt so langsam wieder. Am Dienstag ging das Training wieder los und ich bin über den Gruppenwechsel sehr zufrieden. So schnell laufen wie vor der Pause kann ich nicht, aber es geht ganz gut. Muss ich eben in den nächsten Wochen etwas mehr machen und aufholen.
Donnerstag bin ich allein 10km gelaufen und bis heute habe ich pausiert, da der Citylauf in Bützow auf dem Plan stand.
Wie immer waren wir für die ungeliebten 5km gemeldet, aber ich mag dort nicht so viele Runden laufen. 2 3/4 reichen völlig aus! Jedenfalls kamen mir die Temperaturen sehr zugute. Wir hatten um die 14 Grad, aber leider etwas Wind auf der Strecke. Das Läuferfeld war sehr übersichtlich und man konnte frei loslaufen. Das Feld sortierte sich sehr schnell. Leider lief ich viel allein und musste mich durchbeißen. Bis zum Kilometer 3 lag ich bei den Frauen auf dem dritten Platz, lief dann aber zur zweiten auf und überholte sie. Mir hing die Zunge schon dort bis zum Boden und konnte keinen richtigen Abstand rauslaufen. Die Beine taten weh, die Lunge brannte und ich sehnte das Ziel herbei. Ca. 80m vor der Zielgraden lief auf einmal die Frau von KM 3 neben mir auf und so blieb mir noch nicht mal der Schlussspurt erspart.
Es war knapp, um nicht zu sagen minimal. Fotofinish! Mit ein wenig Glück war ich aber doch mit 00:22:54h als zweite im Ziel und konnt mich über einen schicken Pokal freuen.

Über die Zeit freue ich mich. Streckenrekord und nach meiner Faulphase kann ich damit zufrieden sein.
Viel mehr Gedanken muss ich mir über Stephan machen. Ich hatte ja schon die Befürchtung nach ihm im Ziel zu sein, wurde aber verschont. Er lief eine 00:23:35h und war damit gerade mal 41 Sekunden hinter mir. Ich muss mir etwas ausdenken!!!

Jul 11

Derzeit schwitzt man ja schon wenn man ganz ruhig auf dem Sofa liegt. Sich bei den Temperaturen auch noch bewegen? Bekloppt!!! Da so ziemlich alle Läufer ein wenig balla balla sind, haben sich doch rech viele zum Güstrower Schlossquell-Lauf getraut. Wir auch! Nach längerer “Wettkampfabstinenz”, auf Grund Zeitmangel, ging es heute endlich wieder an die Startlinie. Ich habe mich riesig gefreut, aber vor den Temperaturen hatte ich ordentlichen Respekt. Ich bin kein Hitzeläufer und ich würde sogar behaupten das Temperaturen unter 10 Grad eher meinem Geschmack entsprechen. Meinetwegen auch Minusgrade;-)
Nach dem Start wurde durch andere Läufer gleich Tempo gemacht. Ich versuchte Mitläufer zu finden und auf den ersten 3 Kilometern hat das gut geklappt. Aber dann ließen die beiden Männer nach und ich musste alleine laufen. Nicht einfach, weil die Hitze sich mehr und mehr bemerkbar machte. Mir lief der Schweiß in Sturzbächen hinunter. Auf der zweiten Runde entschied ich mich das Tempo etwas zu drosseln, da mir die Hitze nicht geheuer war. Was bringte es mit Kreislaufproblemen mitten im Wald zu liegen? Dann doch lieber vernünftig in das Ziel laufen! Das tat ich auch nach 00:40:39h als vierte Frau. Die Zeit ist ausbaufähig, aber auf Grund der Temperaturen bin ich sehr zufrieden. Ich habe wieder gemerkt das mir die Tempohärte fehlt und das ich Tempoläufe dringent nötig habe.

Meine Schwächen sind bekannt und daran arbeiten werde ich ab morgen…

Aso, Sommerferien sind auch angesagt. Nachdem wir die Vorlesung gestern teils draußen auf dem Rasen und teils im kühlen Flur durchgezogen haben, habe ich jetzt 6 Samstage FREIIIIII!!!!! Dann noch bis Mitte Oktober die Vorlesungen, schriftliche Prüfungen und im Januar oder Februar die mündliche durchziehen. Und spätestens im März bin ich wieder ein ganzer Mensch mit normalen Wochenenden *juchhuuuu*.

Mai 23

…und wir durften dabei sein!

Pünktlich um neun Uhr fiel in Laage der Startschuss. Es galt 24 Stunden mindestens einen Läufer auf der Strecke zu haben. Zu der Zeit waren wir noch in Rostock beschäftigt, aber wir waren eh erst um 18 Uhr gefragt. Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg. Kaum hatten wir den Ort passiet sichteten wir den ersten Läufer. Angemeldet, Ablauf geklärt, Eventshirt angezogen und schon stand ich mit André Stache am Start. Ich nahm die offizielle Route und André lief entgegengesetzt. Die erste Runde (3,2km) lief ich recht langsam, da ich nach den blauen Luftballons (Wegweiser) ausschau halten musste. Auf der zweiten musste ich etwas Gas geben. Ich wollte Stephan abfangen, der genau 30 Minuten nach mir auf die Strecke ging. Hat nicht ganz geklappt, aber ich habe ihn eingeholt. Gemeinsam drehtem wir noch zwei Runden. Auf der Rückfahrt fassten wir den Entschluss am nächsten Tag um neun Uhr zum “Zieleinlauf” zu fahren.

Kurz vor neun Uhr waren wir also vor Ort und freuten uns das die Läufer die Nacht gut überstanden haben. Alle hatten ein Grinsen im Gesicht, aber waren auch froh das sie es überstanden haben. Wir machten uns kurze Zeit später vom Acker, weil die Siegesfeier allein den Vereinsmitgliedern gebührte.

An den Sportclub Laage ein dickes Lob und danke das wir dabei sein durften. Macht weiter so!!! Da können sich einige Vereine eine Scheibe abschneiden!

Eine Sache konnte ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Warum kommen “vereinsfremde” Personen zu um 8 Uhr dort hin, meinen sie müssen eine Stunde vor dem Ende an den Start gehen und laufen dann in der Gruppe mit einer Siegerpose über die Ziellinie? Kann man den Läufern des Sportclub Laage nicht diesen Moment alleine überlassen? Verdient hätten sie es sich!

Mai 16

Als ich heute früh die Augen aufgemacht habe, hätte ich ko..en können. Nieselregen und Sturm! Gegen Regen habe ich ja nichts, aber der Wind ist im Wettkampf nicht so schön. Zumal ich beim Citylauf die 45 Minuten auf den 10 km knacken wollte.

Zunächst schauten wir uns Vormittags den Start der Halbmarathonläufer an. Mir war eiskalt und froh das ich erst um 14:30 Uhr an den Start gehen musste. Also gingen wir nach Hause, wärmten uns auf, frühstückten in Ruhe und zogen dann wieder los. Wir schauten uns  die Läufer der 3 und 6 km an und liefen uns dann warm. Im Startbereich hatte ich meine Probleme. Ich stand zu weit hinten und musste mich nach dem Startschuss durchkämpfen. Der Wind fegte noch immer durch die Gassen, aber meine Zielzeit wollte ich nicht einfach aufgeben. Die erste von 3,5 Runden lief recht locker und ich war ganz gut in der Zeit. Nach der zweiten Runde wusste ich das es knapp bis unmöglich wird. Der Wind zog mir die Kraft aus den Beinen und da half auch nicht der Rückenwind auf dem Rückweg. Als ich auf die Zielgerade bog hätte ich schon kotzen können. Im Ziel zeigte die Uhr 00:45:39 h an. Scheiße! Scheiße! Scheiße! Ich hätte heulen können und setzte mich erstmal abseitz hin um runter zu kommen. Ich weiß das das nur wenige verstehen können, aber da kann ich nicht aus meiner Haut. Nach fünf ruhigen Minuten raffte ich mich wieder auf und schaute mir die guten Seiten an. 02:59 Minuten schneller als letztes Jahr und die Bestzeit um 02:31 Minuten verbessert. Und das bei den Bedingungen. Also war es doch ein ganz guter Lauf und diese blöden 40 Sekunden bekomme ich auch noch weg!!!

Jetzt lecke ich etwas meine Wunden und mache mir dann Gedanken über die nächsten Trainingswochen.

Mrz 30

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich aus dem (gerade) sonnigen Berlin. Ich habe Urlaub und wir entspannen uns hier bis Ostern ein wenig. Letzten Donnerstag und Freitag hatte ich noch beruflich zu tun und jetzt habe ich Uuuurlaub.

Samstag waren wir auf der Halbmarathonmesse um unsere Startunterlagen für den Lauf abzuholen. An der T-Shirt-Ausgabe habe ich dann schlagartig schlechte Laune bekommen. Die hatten nur noch Größe M, L, XL und XXL. Nix mit S und XS. Die M ist ein Zelt und ich passe ca. 2x rein. Naja, entweder ich ziehe es unter die Jacke oder Stephan passt irgentwann rein. Die Richtung stimmt ja beim ihm.Traurig war ich trotzdem. Ein anderes Schnäppchen habe ich auf der Messe auch nicht bekommen. Stephan hat sich ein Cappy und “Stützstrümpfe” gekauft. Also hat es sich doch gelohnt. Auf der Messe trafen wir noch die Hasenfamilie und in der U-Bahn Monika und Thomas. Berlin ist halt doch ein Dorf.

Am Sonntag hieß es dann früh aufstehen, frühstücken und ab zum Start. Das Wetter war so lala. Vor der Kleiderabgabe überlegte ich hin und her ob ich wirklich in kurzen Sachen laufen soll. Ich habe mich getraut und das war auch ganz gut. Wir joggten dann zum SeaLife wo sich die LAV´er treffen wollten. Auf dem Weg dort hin kam Patrick auf uns zu, der doch glatt die Zeitumstellung verpennt hat und natürlich etwas kurz angebunden war. 100m weiter stießen wir auf Christian. 26.000 Läufer und man verfehlt sich doch nicht. Am Treffpunkt stießen wir dann auf Christina mit Mann. Mehr fanden den Weg leider nicht. Wir machten ein Foto und machten uns dann nochmal auf den Weg zum Dunkin Donuts, weil Niels erzählte das man dort auf´s Klo kann. Natürlich trafen wir ihn dort und konnten für die <1:30:00h Glück wünschen. Am Klo stand ich noch gute 30 Minuten an, aber wir hatten ja genug Zeit. Wir trabten also in Ruhe in Richtung Start und stellen uns an. Der Startschuß viel auch gleich, aber wir waren nach 15 Minuten noch immer nicht am laufen. Als es doch losging wollten wir langsam ins Laufen kommen. Ich hatte einen Zettel mit den Zwischenzeiten mitgenommen. Für 2:14:00h mussten wir 06:21min laufen. Von Kilometer 0 bis 21 war es schwer sein Tempo konstant zu laufen. Ich glaube bei Kilometer 12 haben wir den letzten Walker überholt. Das sagt wohl alles!!! Für Stephan lief es aber trotzdem sehr gut. Ich hatte zu keiner Zeit Bedenken das er einbricht. An den Verpflegungsstellen haben wir immer eine Gehpause eingelegt und liefen dann langsam wieder an. Ab Kilometer 18 musste er kämpfen, aber das macht dort fast jeder. Viele gingen sogar und ich frage mich ob die noch in das Ziel gekommen sind. Jedenfalls kämpfte sich Stephan nach 02:09:01h ins Ziel und verbesserte sich um 9 Minuten zum Vorjahr. Er kann also stolz auf sich sein. Nachdem wir die Klamotten abgeholt haben, gingen wir wieder zum Dunkin Donuts und konnten Niels zu seiner 01:29:54h gratulieren. Da hat sich das hart Training ausgezahlt. Bei Patrick hat auch alles gut geklappt und so konnten alle zufrieden nach Hause reisen.

Für mich geht das Training gleich weiter. Diese und nächste Woche stehen sogar die ganz harten Einheiten an. 6 Läufe und ca. 75 Kilometer die Woche. Die ersten 22 habe ich schon abgearbeitet und ich merke das es leichter wird ein Tempo von 05:00 zu laufen. Eine gute Zeit sollte auf dem Darß also drin sein. Wenn nichts passiert….

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